🔐 Technische Hintergründe zur Verifikation
Die Verifikation basiert auf dem offenen OpenID for Verifiable Credentials (OID4VC)-Protokoll,
ergänzt durch eine datensparsame, kryptografische BBS+-Signatur. Über sogenannte
Zero-Knowledge Proofs (ZKPs) kann dabei die Gültigkeit eines Nachweises belegt werden, ohne dass
personenbezogene Daten offenbart werden müssen.
Für höhere Sicherheit und Skalierbarkeit lässt sich das BBS+-Verfahren auf
Threshold Signaturen erweitern, wodurch mehrere Instanzen gemeinsam, aber unabhängig einen
Nachweis signieren und verifizieren können – etwa in Hochschul- oder Behörden-Konsortien.
Die Herausforderung der Zukunft besteht darin, diese Systeme sowohl sicher als auch interoperabel
zu halten – bei gleichzeitiger Wahrung von Datenschutz und Nutzerautonomie.